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Arten der Insektenbekämpfung

Wer kennt das Problem nicht. Das Wetter ist schön und die frische Luft soll auch in der Wohnung sein. Also werden die Fenster weit geöffnet. Doch mit der angenehmen Luft kommen immer auch unerwünschte Plagegeister in den Wohnraum. Fliegen, Mücken und Wespen sind die häufigsten Vertreter. Also wird das Fenster wieder geschlossen, doch wie soll so gelüftet werden. Ein Fliegengitter kann genau dieses Problem permanent lösen. Gut eingebaut hält es die Störenfriede dauerhaft draußen. Die Jagd nach Fliegen und Mücken gehört der Vergangenheit an.


Chemische Insektenbekämpfung

Früher standen in vielen Haushalten Sprühdosen mit Insektiziden. Waren Fliegen oder Mücken in der Wohnung wurde der Raum mit den Giftstoffen eingenebelt. Die Tiere fielen darauf tot auf den Boden. Doch nicht nur die Fliegen und Mücken werden so abgetötet. Marienkäfer und Bienen fallen den Giften ebenfalls zum Opfer. Da heute bekannt ist, dass die Zahl der Insekten bedrohlich abnimmt, wird von dieser chemischen Insektenbekämpfung eher abgeraten. Hinzu kommt, dass die Giftstoffe auch für den Menschen schädliche Wirkungen haben. Daher stehen immer viele Vorsichtsmaßnahmen in der Bedienungsanleitung.

Insektenschutzgitter

Arten von Fliegenschutzgittern:

  • Mit Klettband: Diese preisgünstige Art lässt sich an jedes Fenster abbringen. Ein selbstklebendes Klettband wird am geöffneten Fensterrahmen von innen aufgetragen. Das stoffartige Gitter wird dann entsprechend zugeschnitten. Jetzt wird es am Klettband fixiert. Das Fenster lässt sich nun wie gewohnt öffnen und schließen. Das Gitter hält alle Insekten zuverlässig draußen. Das Klettband kann nur begrenzt die Spannung des Gitters aushalten. Daher können diese Gitter nicht sehr stark gespannt werden. Sie bleiben deutlich sichtbar.
  • Mit Rahmen zum Selbstbau: Der Bausatz wird der ungefähren Größe des Fensters entsprechend geliefert. Zunächst muss der Rahmen der genauen Größe des Fensters angepasst werden. Der Fensterrahmen gibt vor, wie das Gitter befestigt werden kann. Nun wird das mitgelieferte Gitter am Gestell montiert. Das zusammengebaute Gitter wird dann im Fensterrahmen eingehangen. Diese Konstruktion lässt sich zur Reinigung wieder herausnehmen. Anschließend kann sie erneut anmontiert werden. Das Gitter lässt sich relativ gut spannen. Das Gewebe ist nur begrenzt reißfest.
  • Mit Rahmen fertig angefertigt: Verschiedene Anbieter verkaufen diese maßgeschneiderten Fliegengitter wie etwa neher.de. Der Kunde muss sein Fenster genau ausmessen. Die Angaben leitet er an die Firma weiter. Das fertige Gitter wird dann an den Kunden ausgeliefert. Diese maschinell hergestellten Gitter sind aus einem festeren Material hergestellt. Sie können so stark gespannt werden, dass sie blickdurchlässig werden. Es werden verschiedene Gewebe angeboten. Einige halten nicht nur Insekten, sondern zudem Pollen ab. Einige können auch von Haustieren nicht zerstört werden. Mehrere Handwerksfirmen übernehmen für den Kunden die Ausmessung der Fenster. Nach der Produktion werden die Gitter dann direkt vor Ort eingebaut.

Mit diesen Gittern werden Insekten am Eindringen in den Wohnbereich gehindert. Auf diese Weise werden keine Tiere dabei getötet. Die Umwelt wird durch den dauerhaften Einsatz von diesen Gittern deutlich geschont.

Bildnachweis:

Anselm – stock.adobe.com